Allgemeine Geschäftsbedingungen für Projektaufträge an die moobyte GmbH

1. Anwendungsbereich

1.1. Soweit schriftlich nicht etwas anderes vereinbart, gelten für alle Projektaufträge an moobyte GmbH und den damit verbundenen Dienstleistungen von moobyte GmbH ausschliesslich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Projektaufträge (nachfolgend «AGB»).

1.2. Als Projektauftrag im Sinne dieser AGB gilt jeder Vertrag zwischen moobyte GmbH und einem Auftraggeber über die Erstellung von Kommunikationslösungen jeglicher Art. Typischerweise aber nicht ausschliesslich beinhaltet ein Projektauftrag Beratungsdienstleistungen in der Form von Planung/Strategie, Konzeption (Sitemap, Design, IT, Templates etc.), Umsetzung (Software-Entwicklung etc.), Einführung/Übergabe und Betrieb/Unterhalt von Web- und/oder Mobilelösungen.

1.3. Diese AGB gelten ausschliesslich. Gegenbestätigungen des Vertragspartners unter Hinweis auf seine eigenen Geschäftsbedingungen wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Abweichungen von diesen AGB oder Geschäftsbedingungen des Vertragspartners gelten nur, sofern und soweit die moobyte GmbH dies schriftlich bestätigt hat.

2. Zustandekommen des Projektauftrags

2.1. Ein Projektauftrag kommt rechtswirksam zustande, wenn der Auftraggeber die schriftliche Offerte der moobyte GmbH innerhalb der Gültigkeitsdauer der Offerte (soweit nicht anders vereinbart 1 Monat ab Zustellung) schriftlich oder in einer anderen Form akzeptiert, die den Nachweis durch Text ermöglicht. Der rechtsgültig zustande gekommene Projektauftrag verpflichtet die moobyte GmbH zur ordentlichen Erbringung der vereinbarten Leistungen und den Auftraggeber zur termingerechten Zahlungsleistung. Die moobyte GmbH ist jederzeit berechtigt, zur Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen Dritte beizuziehen.

3. Leistung und Pflichten der moobyte GmbH

3.1. Die moobyte GmbH verpflichtet sich, den Auftrag gemäss schriftlicher Offerte zu erfüllen und qualifizierte Mitarbeiter gemäss schriftlichem Projektplan bereitzustellen und einzuplanen.

3.2. Die moobyte GmbH hat ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllt, wenn der Auftrag gemäss Leistungsinhalt der angenommenen Offerte ausgeführt und das daraus resultierende Vertragsprodukt zur Versendung gebracht oder zur Online-Stellung geliefert worden ist. Das Risiko der Übermittlung oder Online-Verfügbarkeit (z.B. Beschädigung, Verlust oder Verzögerung, Wartungsunterbrüche), gleich mit welchen Medium übermittelt wird, trägt der Auftraggeber.

4. Leistung und Pflichten des Auftraggebers

4.1. Der Auftraggeber ist soweit als nicht anders vereinbart verpflichtet, alle für die Auftragserfüllung benötigten Unterlagen und Inhalte (Texte, Übersetzungen, Grafiken, Fotos, Daten usw.; nachfolgend «Inhalte & Daten» genannt) der moobyte GmbH, digital und in benötigter Qualität, zur Verfügung zu stellen.

4.2. Alle Arbeitsunterlagen werden von der moobyte GmbH sorgsam behandelt, vor dem Zugriff Dritter geschützt und nur zur Erarbeitung des jeweiligen Auftrages genutzt.

4.3. Bei Kürzung des gemäss Projektauftrag vereinbarten Auftragsvolumens durch den Auftraggeber um mehr als 10% oder bei massgeblicher Verschiebung des geplanten Projekts besprechen die Parteien im gegenseitigen Einvernehmen eine angemessene Entschädigung für den Honorarausfall von der moobyte GmbH wie vor allem für die von ihr bereitgestellten Kapazitäten zur Ausführung des ursprünglich vereinbarten Projektauftrages/planes.

4.4. Der Auftraggeber wird im Zusammenhang mit einem beauftragten Projekt, Auftragsvergaben an andere Agenturen oder Dienstleister nur nach Rücksprache und im Einvernehmen mit der moobyte GmbH erteilen.

5. Lieferbedingungen

5.1. Lieferfristen und Liefertermine sind für die moobyte GmbH nur verbindlich, wenn der Auftraggeber etwaige Mitwirkungspflichten (z.B. Beschaffung von Unterlagen, Freigaben, Bereitstellung von Informationen, Erstellung von Leistungskatalogen / Pflichtenheften) ordnungsgemäss erfüllt hat und die Termine von moobyte GmbH schriftlich bestätigt worden sind.

5.2. Kann auf Grund einer Verzögerung auf Seiten des Auftraggebers eine fristgerechte Termineinhaltung durch die moobyte GmbH nicht mehr gewährleistet werden, hat die moobyte GmbH das Recht, unter Be­rück­sich­ti­gung der eigenen Verfügbarkeit, die neuen Lieferungstermine festzusetzen. Verzögern sich terminlich fixierte Anlieferungen, die für die geplante Weiterarbeit zwingend notwendig sind (z.B. Feedbacks, Lieferung von Inhalten & Daten), kann die moobyte GmbH nach einmaliger Abmahnung Zusatzkosten für bereits eingeplante aber nicht ausgelastete Ressourcen geltend machen. In diesem Fall sind von der moobyte GmbH vorgängig gemachte Terminzusagen unverbindlich und sind neu zu vereinbaren. Der Auftraggeber haftet im Übrigen auch für sämtliche weiteren Schäden, die aus ihm zu verantwortenden Verzögerungen resultieren.

5.3. Gerät die moobyte GmbH mit ihren Leistungen in Verzug, so ist ihr zunächst eine angemessene Nachfrist zu gewähren. Nach fruchtlosem Ablauf der Nachfrist, kann der Auftraggeber vom Vertrag zurücktreten. Ersatz des Verzugsschadens kann nur bis zur Höhe des Auftragswertes (Eigenleistung ausschliesslich Vorleistung und Material) verlangt werden.

6. Preise, Zahlungsbedingungen

6.1. Alle Leistungen von der moobyte GmbH erfolgen gegen Entgelt. Lediglich die Erarbeitung von Zeit- und Kostenplänen im Rahmen einer Grobofferte können kostenlos erfolgen.

6.2. Die Einladung des Auftraggebers, eine Präsentation mit Vorentwürfen zu erstellen, gilt als Auftrag, einen definierten Leistungsinhalt zu erbringen.

6.3. Die vom Auftraggeber zu entrichtende Vergütung wird grundsätzlich im Projektauftrag separat vereinbart. Sollte in Einzelfällen eine solche Vereinbarung fehlen oder zusätzliche Dienstleistungen hinzukommen, so ist die moobyte GmbH berechtigt, ihre Leistung nach branchenüblichen Stundensätzen nach Aufwand abzurechnen.

6.4. Die geschuldeten Beträge verstehen sich zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer und Spesen. Vergütungen sind ohne Abzüge spätestens 20 Tage nach Rechnungsstellung zu bezahlen.

6.5. Die Rechnungsstellung erfolgt nach dem im Projektauftrag separat vereinbarten Plan. Liegt kein solcher Plan vor, so ist die moobyte GmbH berechtigt, nach jeder Projektphase die erbrachten Leistungen zu fakturieren.

6.6. Bei Zahlungsverzug ist die moobyte GmbH berechtigt, Zinsen ab Fälligkeit in Höhe von 5% zu verlangen. Die Geltendmachung von weiteren Schadens wird ausdrücklich vorbehalten. Bei Zahlungsverzug oder wenn die moobyte GmbH von Zahlungsschwierigkeiten des Auftraggebers erfährt bzw. bei Eintritt einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Auftraggebers, ist die moobyte GmbH berechtigt, die weitere Leistungserbringung von Vorauszahlungen oder Sicherheitsleistungen abhängig zu machen oder ganz zu unterlassen. Der Zahlungsanspruch, auch für diese unterlassene Leistung, bleibt dessen ungeachtet bestehen.

6.7. Für Zusammenkünfte, welche nicht in den Räumlichkeiten des Auftragnehmer-Projektteams stattfinden, stellt die moobyte GmbH Spesen gem. Ziff. 6.3 in Rechnung. Die Kilometer werden mit CHF 0.75 / km verrechnet.

7. Gewährleistung

7.1. Die moobyte GmbH verpflichtet sich, für die im Rahmen des Projektauftrags zu erbringenden Leistungen die erforderliche Sorgfalt anzuwenden und bei der Projektumsetzung nur gewissenhaft ausgewählte und sorgfältig instruierte Mitarbeiter beizuziehen.

7.2. Nach Fertigstellung und Erhalt des Projektergebnisses hat der Auftraggeber dieses sofort zu prüfen und allfällige Mängel der moobyte GmbH umgehend mit detaillierter Beschreibung schriftlich anzuzeigen («ordentliche Mängelprüfung»). Spätestens mit Online-Stellung oder anderweitiger Verwendung gilt das Projektergebnis als genehmigt und abgenommen. Für Mängel, die bei der ordentlichen Mängelprüfung nicht erkennbar waren, besteht während einer Frist von 6 Monaten ab Ablieferung des Projektergebnisses, ein Anspruch auf Gewährleistung, sofern die Mängelrüge umgehend nach Mängelentdeckung angezeigt wird.

7.3. Die moobyte GmbH haftet ausschliesslich für Mängel, die nachweisbar von der moobyte GmbH zu vertreten sind und die rechtzeitig angezeigt wurden.

7.4. Die moobyte GmbH hat das Recht und die Pflicht, die unter die Gewährleistung fallenden Mängel durch wiederholte Nachbesserung zu beheben und die vereinbarungsgemäss geschuldete Qualität so zu erreichen. Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere ein Anspruch auf Wandlung, Minderung oder Schadenersatz wird hiermit soweit als gesetzlich zulässig, ausdrücklich ausgeschlossen.

8. Haftung

8.1. Die moobyte GmbH haftet für etwaige Schäden im Zusammenhang mit dem Projektauftrag, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für Hilfspersonen ist auf Vorsatz beschränkt. Die moobyte GmbH übernimmt keine Haftung für mittelbare Schäden, einschliesslich entgangenem Umsatz oder Gewinn oder andere Folgeschäden. In jedem Fall ist die Haftung auf solche Schäden begrenzt, mit deren Eintritt die moobyte GmbH bei Vertragsschluss vernünftigerweise rechnen musste.

8.2. Der Auftraggeber haftet der moobyte GmbH für Schäden, die schuldhaft durch Mängel, Verzug oder Nichterfüllung von seinen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Lieferung von Inhalten & Daten oder sonstigen vertraglichen Verpflichtungen entstehen. Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für Inhalt, Qualität und Wahrheitsgehalt der von ihm zur Verfügung gestellten und von der moobyte GmbH im Projekt verwendeten Inhalte. Der Auftraggeber leistet Gewähr dafür, dass die Inhalte und Informationen weder direkt noch indirekt (d.h. insbesondere über eine Verlinkung zu weiteren Inhalten und Plattformen) Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Namens-, Persönlichkeits-, Datenschutz oder Markenrechte verletzen noch gegen andere gewerbliche Schutzrechte oder gegen wettbewerbsrechtliche (UWG, PBV), presserechtliche, und weitere Bestimmungen (wie Lotterie-, Spielbanken-, Straf-, Heilmittel-, Alkohol-, Lebensmittelgesetz usw.) und Grundsätze (wie Grundsätze der Lauterkeitskommission) der Schweiz verstossen.

8.3. Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit der Implementierung des durch die moobyte GmbH erarbeiteten Produkts, wird vom Kunden getragen. Das gilt insbesondere für den Fall, dass die Implementierung des oder das Produkt selbst gegen Vorschriften des Wettbewerbsrechts, des Urheberrechts und der speziellen Werberechtsgesetze verstösst. Die moobyte GmbH ist jedoch verpflichtet, auf rechtliche Risiken hinzuweisen, sofern ihr diese bei ihrer Tätigkeit bekannt werden.

8.4. Der Auftraggeber hält die moobyte GmbH von entsprechenden Ansprüchen Dritter (Ziffer 8.2/8.3) auf erstes Auffordern hin, schadlos. Im Übrigen haftet alleine der Auftraggeber für Schäden die durch höhere Gewalt verursacht werden.

9. Nutzungs- und Urheberrechte

9.1. Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erwirbt der Auftraggeber an den von der moobyte GmbH individuell für den Auftraggeber im Rahmen des jeweiligen Auftrages geschaffenen Werken die Nutzungsrechte für die vertraglich vereinbarte Dauer und den vereinbarten Umfang. Ohne anderweitige Vereinbarung, gilt das Nutzungsrecht nur für die Schweiz. Nutzungsrechte an Arbeiten, die bei Beendigung des Vertrages noch nicht bezahlt sind, verbleiben vorbehaltlich bei der moobyte GmbH und sind, falls sie bereits an den Auftraggeber übertragen wurden, von diesem an die moobyte GmbH zurückzuübertragen.

9.2. Eine Weiterverwendung der Entwicklungsdaten (z.B. Bildmaterial, Source Code, etc.) oder deren Bearbeitung während und nach Vertragsende oder ausserhalb des Projektes durch den Auftraggeber ist ohne explizite schriftliche Vereinbarung nicht vorgesehen. Die moobyte GmbH ist insbesondere nicht verpflichtet Dateien, Quelldateien oder Layouts, die im Computer erstellt wurden an den Auftraggebern herauszugeben. Wünscht der Auftraggeber die Herausgabe der Computerdaten oder Quelldaten, so ist dies gesondert zu vereinbaren und zu vergüten. Hat die moobyte GmbH der Auftraggeberin Computerdateien zur Verfügung gestellt, dürfen diese nur mit vorheriger Zustimmung der moobyte GmbH geändert werden.

9.3. An generischen Werken (typischerweise von der moobyte GmbH selber entwickelte Software-Libraries wie z.B. Kompressions-, Image-Resizing- oder XML-Parsing-Libraries), welche von der moobyte GmbH in das Projekt eingebracht und namentlich benannt werden, erteilt die moobyte GmbH dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Entschädigung ein einfaches Nutzungsrecht für den definierten Einsatz- und Verwendungszweck. Diese generischen Werke können von der moobyte GmbH frei weiter verwendet werden.

9.4. Der Auftraggeber kann in guten Treuen davon ausgehen, dass die von moobyte GmbH gelieferten Werke frei von Rechten Dritter sind.

9.5. An den vom Auftraggeber gelieferten Inhalten & Daten wird die moobyte GmbH ein Nutzungs- und Bearbeitungsrecht für den im Rahmen dieses Projektes definierten Einsatz- und Verwendungszweck erteilt. Alle Rechte an auf dieser Basis von der moobyte GmbH erstellten Erzeugnissen verbleiben beim Auftraggeber.

10. Abwerbeverbot

10.1. Während der Dauer der Zusammenarbeit sowie während einem Jahr über deren Beendigung hinaus, werben sich der Auftraggeber und die moobyte GmbH keine Mitarbeiter direkt oder indirekt ab, es sei denn mit ausdrücklicher Zustimmung des betroffenen Partners.

11. Interessenwahrung / Geheimhaltung

11.1. Die moobyte GmbH wahrt die Interessen des Auftraggebers nach bestem Wissen und Gewissen.

11.2. Die moobyte GmbH wird sämtliche ihr im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss zugänglichen Informationen und Unterlagen, die als vertraulich bezeichnet werden, oder nach sonstigen Umständen eindeutig als Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse des Auftraggebern erkennbar sind, geheim halten und soweit nicht zur Erreichung des Vertragszweckes geboten, weder aufzeichnen noch weitergeben.

11.3. Entsprechende Verpflichtungen treffen den Auftraggeber in Bezug auf Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse von der moobyte GmbH. Dies gilt insbesondere auch für die während der Entwicklungsphase / Zusammenarbeit zur Kenntnis gebrachten Ideen und Konzepte.

11.4. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass anonymisierte Endbenutzer-Daten (u.a. Tracking), die das Nutzungsverhalten betreffen, von der moobyte GmbH gespeichert werden, soweit dies zur Erfüllung des Vertragszweckes oder zur Beratung des Auftraggebers erforderlich ist. Die erhobenen Daten kann die moobyte GmbH auch zur Beratung ihrer Kunden, zur Eigenwerbung und zur Marktforschung für eigene Zwecke nutzen. Die moobyte GmbH wird diese Daten ohne Einverständnis des Auftraggebers oder gesetzlicher und behördlicher Verpflichtung nicht an Dritte weiterleiten.

11.5. Nach Abschluss des Auftrages oder bei vorzeitiger Auflösung werden vertrauliche Informationen auf Dokumenten oder Datenträgern unaufgefordert zurückgegeben und – sofern auf eigenen Systemen gespeichert – gelöscht, bzw. vernichtet.

12. Marketingbestimmung

12.1. Nach rechtsgültigem Zustandekommen des Projektauftrags, kann die moobyte GmbH im Rahmen ihrer Marketingkommunikation über das Projekt mit dem Auftraggeber berichten, z.B. auf ihren Referenzlisten, auf www.moobyte.ch und eigenen Social Media Präsenzen, anlässlich von persönlichen Präsentationen und im Rahmen von Presse-Mitteilungen. Ebenfalls kann die moobyte GmbH abgeschlossene Projekte bei Branchen-Wettbewerben (Awards) einreichen. Im Falle einer Presse-Mitteilung unterbreitet die moobyte GmbH dem Auftraggeber diese vorgängig zur Kontrolle. Jegliche Werbung und öffentliche Kommunikation muss jedoch dem Wahrheits- und Klarheitsgebot entsprechen. Bei Web-/Mobilesites oder Mobile-Apps wird die moobyte GmbH im Impressum erwähnt und verlinkt.

13. Besondere Bestimmungen für das moobyte Produkt „Salon-App“

13.1. Die Erstellung der Salon-App erfolgt auf der Basis von Standardmodulen, die in einem begrenztem Umfang mit Hilfe der vom Kunden bereitgestellten Inhalte und Informationen an seine Bedürfnisse und an sein Corporate Design angepasst werden können. Die der Salon-App zugrundeliegenden App-Module werden nicht individuell für den Kunden programmiert. Sofern nicht anders vereinbart, hat der Kunde keinen Anspruch auf die Berücksichtigung von individuellen Anpassungswünsche der App-Module oder die individuelle Programmierung zusätzlicher Funktionen.

13.2. Der Veröffentlichung und Verbreitung der Salon-App erfolgt ausschließlich über die jeweils ausgewählten mobilen App Stores (Apple App Store, Google Play) wo sie jeweils über den Zugang des Entwicklungsunternehmens « moobyte GmbH » eingereicht werden. Ein Anspruch des Kunden auf Überlassung der Software im Object Code oder Source Code oder auf Überlassung einer Dokumentation der Software besteht nicht. Die Salon-App wird auf einem Server von der moobyte GmbH gehostet. Eine Übertragung der Salon-App auf den Server eines anderen Anbieters ist nicht möglich.

13.3. Die Entscheidung über die Aufnahme der Salon-App in den jeweiligen App Store trifft der Betreiber des App Stores in eigener Verantwortung. Auf diese Entscheidung hat die moobyte GmbH keinen Einfluss. Mit ihrem Einreichen bei dem jeweiligen App Store unterliegt die moobyte GmbH den für den betreffenden App Store geltenden Bedingungen. Diese können beim jeweiligen App Store eingesehen werden. Die moobyte GmbH verpflichtet sich, die Software unter Einhaltung aller relevanten Entwicklungsrichtlinien so zu erstellen, dass sie sämtliche Voraussetzungen für eine Aufnahme in den App Store und eine Verbreitung über den App Store erfüllt.

13.4. Außerhalb der Beseitigung von Mängeln ist die moobyte GmbH nicht verpflichtet, Updates für eine erstellte Salon-App zur Verfügung zu stellen. Die moobyte GmbH wird sich bemühen, die Salon-App auch zu neueren als den in der Leistungsbeschreibung angegebenen Versionen der Betriebssysteme iOS und Android kompatibel zu halten, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet.

13.5. Der Auftraggeber ist verpflichtet,

- sich vor dem Einstellen oder Übermitteln von Inhalten zu versichern, dass deren Verwendung rechtlich zulässig ist,
- soweit erforderlich Nutzungsrechte für die Verwendung von Inhalten einzuholen

13.6. Im Falle von Pflichtverletzungen des Salon-App Kunden kann die moobyte GmbH angemessene Massnahmen ergreifen, um diese zu unterbinden. Die moobyte GmbH ist insbesondere berechtigt, rechtsverletzende Inhalte zu bearbeiten, zu sperren oder zu löschen.

13.7. Der Kunde ist verpflichtet, von sämtlichen Daten und Informationen, die er in das Salon-App einstellt oder die er an die moobyte GmbH übermittelt, Sicherungskopien anzulegen und diese sicher zu verwahren.

13.8. Der Salon-App Kunde verpflichtet sich der gesetzlich vorgeschriebenen Impressumspflicht nachzukommen.

13.9 Soweit kein abweichender Abrechnungszeitraum vereinbart ist, werden Entgelte jeweils für einen Monat im Voraus berechnet und in Rechnung gestellt. Alle Rechnungsbeträge sind jeweils ohne Abzug sofort zur Zahlung fällig.

13.10. Der Salon-App Nutzer gerät mit einer Zahlung in Verzug, ohne dass es einer Mahnung bedarf, wenn die Zahlung bei der moobyte GmbH nicht innerhalb von 20 Tagen nach Zugang der Rechnung beim Kunden eingeht.

13.11. Gerät der Salon-App Nutzer mit der Zahlung geschuldeter Beträge in Verzug, ist die moobyte GmbH berechtigt, die Salon-App vorübergehend abzuschalten oder nach einer Frist von 3 Monaten von deren Servern zu löschen.

13.12. Unentgeltlich angebotene Dienste und Leistungen kann die moobyte GmbH jederzeit einstellen. Der Kunde hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Fortführung.

13.13. Soweit sich nicht aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung etwas anderes ergibt, wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Vertragsmonats schriftlich gekündigt werden.

13.14. Die moobyte GmbH bemüht sich um eine durchgehende Verfügbarkeit und fehlerfreie Funktionalität. Der Kunde erkennt jedoch an, dass bereits aus technischen Gründen und aufgrund der Abhängigkeit von äusseren Einflüssen eine ununterbrochene Verfügbarkeit der Salon-App nicht realisierbar ist.

13.15. Die moobyte GmbH führt an den Salon-Apps zur Sicherstellung des Betriebes und zum Zwecke der Erweiterung der App-Module gelegentlich Wartungsarbeiten durch, die zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Nutzbarkeit der Salon-App führen können. Die moobyte GmbH wird die Wartungsarbeiten, sofern möglich, in nutzungsarmen Zeiten durchführen. Planbare Arbeiten, die absehbar eine Unterbrechung des normalen Betriebs erfordern, werden dem Salon-App Kunde eine Woche im Voraus per E-Mail angekündigt.

13.16. Eine ordnungsgemässe Funktion der Salon-App ist nur möglich, wenn die jeweils bestehenden Systemvoraussetzungen erfüllt werden. Einen fehlerfreien Betrieb bei Verwendung abweichender Systemkonfigurationen kann die moobyte GmbH nicht gewährleisten.

14. Schlussbestimmungen

14.1. Auf die vorliegenden AGB sowie auf sämtliche mit der moobyte GmbH abgeschlossenen Projektaufträge oder andere Geschäfte findet ausschliesslich schweizerisches Recht, unter Ausschluss der Bestimmungen über das internationale Privatrecht, Anwendung.

14.2. Für alle Streitigkeiten aus diesen AGB sowie den ihnen zugrundeliegenden Projektaufträgen oder anderen Geschäften sind unter Vorbehalt der gesetzlichen Rechtsmittel ausschliesslich die sachlich zuständigen Gerichte von Zürich zuständig.

14.3. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB (einschliesslich dieser Bestimmung) sowie Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

14.4. Sollten einzelne oder mehrere Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Vereinbarungen im Zweifel nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen soll vielmehr eine Regelung gelten, die in rechtlich zulässiger Weise dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.

Schreibfehler bleiben vorbehalten Schlieren, 1. Dezember 2014